Von Dezember bis Januar hatten wir die Gemeinde gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen, wie unsere Gemeinde aufgestellt ist. Was muss unbedingt erhalten bleiben, was kann wegfallen oder reduziert werden? Die Umfrage war für uns deshalb von ganz besonderer Bedeutung, um die Möglichkeit einer Übernahme durch andere Gemeinden zu verhindern, zumindest so lange wie möglich, hinauszuschieben. Leider können wir die Ergebnisse der Gemeindeversammlung noch nicht mitteilen, da diese erst nach Drucklegung des Gemeindebriefes stattfand. Doch ein paar Ergebnisse stehen auch jetzt bereits fest.

Erstaunlich war die große Resonanz auf unsere Umfrage. Mehr als 270 Personen haben sich an ihr beteiligt – das sind 18% der Gemeindemitglieder. Das ist insofern beeindruckend, als dass in der Vergangenheit – etwa bei Vorstandswahlen – die Resonanz im niedrigen einstelligen Bereich lag. Ebenfalls erstaunlich ist die Tatsache, dass die mit Abstand stärkste Gruppe die der 40 bis 59-jährigen war, dicht gefolgt von der Altersgruppe direkt darunter.

Die Umfrage hat weiter gezeigt, dass die Akzeptanz unserer Gemeinde überdurchschnittlich groß ist. Insbesondere unser Engagement im sozialen Bereich, aber auch auf vielen anderen Ebenen. Die Umfrage lässt durchaus die Vermutung zu, dass wir als Gemeinde nicht in erster Linie als religiöse Einrichtung gesehen werden, sondern als Zentrum, das Menschen miteinander verbindet. Und genau das wollen wir sein.

Auf Grundlage dieser Umfrage können wir nun weitere Schritte unternehmen, damit dieses Zentrum für alle erhalten bleibt. Es wird eine Menge Arbeit auf uns zukommen, die wir gerne bereit sind, zu leisten.